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Am 17. Sep­tember 2016 sind in 7 deut­schen Städten 320.000 Men­schen gegen CETA, das Frei­beuter-Tro­ja­ner­ab­kommen zwi­schen der EU und Kanada auf die Straße gegangen. Allein in Köln waren es mit 55.000 fast dop­pelt so viele, wie die Ver­an­stalter erwartet hatten.

Unter dem Motto 7 + 1 Demo – Wider­stand ohne Grenzen haben wir im Vor­feld und auf der Kölner Demo für die Teil­nahme an der 3 Tage später statt­fin­denden Demons­tra­tion in Brüssel geworben. Am 20. Sep­tember konnten wir dann als kleine aber hoch moti­vierte Dele­ga­tion unseren Pro­test nach Brüssel tragen.

Hier sind ein paar Ein­drücke von dieser ganz beson­deren, jungen und inter­na­tio­nalen »Mani­fes­ta­tion« , auf deren Höhe­punkt 15.000 Stimmen das »Lied von den zor­nigen Men­schen« aus Les Misé­ra­bles gesungen haben.

Auf dieser Reise ist uns allen klar geworden: Nicht wie der Hashtag #Team­JunckerEU oben an der Stirn­seite des Kom­mis­si­ons­ge­bäudes, son­dern wie es auf dem Büh­nen­banner stand: »Somos indí­genas!« – Wir sind die Ein­ge­bo­renen! Wir sind Europa!! Und auch das sollten Mons­iuer Juncker und die EU-Kom­mis­sion wissen: »Todos Somos Indi­g­nádos« – Wir alle sind sehr wütend!

Wei­tere Bilder und Videos folgen in den kom­menden Tagen …

Widerstand ohne Grenzen – das ist Brüssel!

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©  Pho­to­graph Detlev Müller  |  Minden/W.  |  Kon­takt …

 

7+1 Demo — Widerstand ohne Grenzen

Am 20. Sep­tember — 3 Tage nach den Demos in 7 deut­schen Städten — findet eine wei­tere Groß­de­mons­tra­tion in Brüssel statt. Sie beginnt um 17 Uhr im Euro­päi­schen Viertel.

Unser Wider­stand kennt keine Grenzen: Des­halb – auf nach Brüssel!

Zum bel­gi­schen Demo­a­ufruf in Flä­misch und Fran­zö­sisch …

Mit unserer 7+1 Demo-Kam­pagne wollen wir der Mobi­li­sie­rung für Brüssel eine gemein­same Platt­form bieten. Damit Ihr auf Euren Ver­an­stal­tungen und auf den Groß­demos in Berlin, Köln, Ham­burg, Mün­chen, Leipzig, Frankfurt/M. und Stutt­gart für die Brüs­seler Demo werben könnt, werden wir hier auf unserer Web­seite Mate­rial und Ideen zur Ver­fü­gung stellen. Schickt auch Ihr uns bitte Eure Ideen und Ter­mine.

 

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Widerstand kostet Zeit – und Geld!

Widerstand kostet Zeit – und Geld!

Die soli­da­ri­sche Welt, so wie wir sie uns vor­stellen und – soweit es in unserer Macht steht – tag­täg­lich erschaffen, gestalten wir gemeinsam. Und jede·r trägt das Ihre, das Seine dazu bei: Zeit, Wissen, Kom­mu­ni­ka­tion, Ermu­ti­gung, Hand­werk­li­ches, Gast­freund­schaft … oder eben Geld …

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Unsere Stimmen gegen CETA

Unsere Stimmen gegen CETA

Euer CETA bringt Pro­fite für
die Rei­chen dieser Welt.
Auf uns’rem Rücken holen sie sich
noch mehr Macht und Geld.
Die Demo­kratie,
demon­tieren sie.
Kommt, stimmt mit ein!

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Do you hear the people sing?

Do you hear the people sing?

Wer hat Flashmobs als Pro­test­form erfunden? Die Bel­gier? Wir wissen es nicht genau. Aber mit ihren gesun­genen Flashmobs sind die bel­gi­schen TTIP-Geger·innen berühmt geworden. Auf der Mani­fes­ta­tion gegen CETA am 20. Sep­tember in Brüssel soll viel­tau­send­stimmig das Lied der Angry Men aus Les Misè­rable erklingen. Außerdem hält sich hart­nä­ckig das Gerücht …

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Mit dem Bus zu 7+1 Demo gegen CETA

Mit dem Bus zu 7+1 Demo gegen CETA

Für die Brüssel-Demo am 20. Sep­tember heißt es: Ärmel hoch­krem­peln und selber einen Bus orga­ni­sieren, Mit­fahr­ge­le­gen­heiten anbieten oder Fahr­ge­mein­schaften bilden. Für die 7 Demons­tra­tionen am 17. Sep­tember gibt es ein kom­for­ta­bles System für die Demo-Anreise per Bus.

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Bielefeld—Hamm—Brüssel

Bielefeld—Hamm—Brüssel

Gren­zen­loser Wider­stand – nicht nur für enga­gierte CETA-Gegner/innen: Das Bie­le­felder Bündnis gegen CETA, TTIP und TiSA bietet auch einen Bus zur Demo gegen CETA am 20. Sep­tember in Brüssel an.

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CETA-Spectaculum

CETA-Spectaculum

Am 9. Juli, am ersten Tag der Som­mer­fe­rien, fand in der Bie­le­felder Innen­stadt die erste CETA-Aktion statt, bei der wir für unsere Kam­pagne 7+1 Demo — Am 20. Sep­tember auf nach Brüssel! geworben haben. Anlass war das »CETA Spek­takel — Abschied von der Demo­kratie« …

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CETA aus kanadischer Sicht

Angriff auf Umwelt, Sozialstaat und Demokratie

CETA und TTIP

Konzern-Klagerechteerklärt in 90 Minuten

ceta-ttip

Stimmen aus der Wirtschaft

Hintergrundinformationen zu CETA, TTIP & Co.

N E U

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Der stille TTIP & CETA Angriff auf öffentliche Dienstleistungen

Die geplanten Han­dels­ab­kommen mit Kanada und den USA könnten den Zugang zu Basis-Dienst­leis­tungen wie Wasser und Gesund­heit gefährden. Ganz im Sinne mäch­tiger Unter­nehmens­lobbies ver­folgt die EU-Kom­mis­sion in den Verhand­lungen eine aggres­sive Markt­öffnungs­agenda im öffent­lichen Sektor.

Die vor­lie­gende Studie von corporateeurope.org bringt ein wenig Licht in die geheimen Abspra­chen zwi­schen großen Wirtschafts­verbänden und den EU-Verhand­lerInnen für inter­nationale Han­dels- und Investitions­abkommen. Sie zeigt die aggres­siven Stra­te­gien der Dienst­leistungs­konzerne im Hin­blick auf TTIP und CETA und die Ver­suche, eine weit­gehende Markt­öffnung in Berei­chen wie Gesund­heit, Kultur, Post­dienste und Wasser­wirtschaft durch­zu­setzen.

N E U

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TTIP-Studie: Ein gefährliches regulatorisches Duett

Regu­la­to­ri­sche Zusam­men­ar­beit ermög­licht Kon­zernen den Angriff auf Demo­kratie und Gemein­wohl

Die soge­nannte regu­la­to­ri­sche Zusam­men­ar­beit im Rahmen des geplanten US-EU-Han­dels­ab­kommen TTIP soll Gesetze auf beiden Seiten des Atlan­tiks mit­ein­ander in Über­ein­stim­mung bringen. Dies hat Kritik her­vor­ge­rufen, der­zu­folge das Abkommen Angriffe auf Umwelt­schutz, Arbeits­schutz und Gesetze zum Schutz der Gesund­heit und Nah­rungs­mit­tel­si­cher­heit führen wird, um nur einige bedrohte Bereiche zu nennen.

Die gemein­same neue Studie von Lob­by­Con­troll und Cor­po­rate Europe Obser­va­tory (CEO) zeigt, dass Ver­fahren der regu­la­to­ri­schen Zusam­men­ar­beit bereits in der Ver­gan­gen­heit genutzt wurden, um Recht­set­zung im öffent­li­chen Inter­esse zu ver­zö­gern, zu ver­wäs­sern und ganz zu ver­hin­dern. Damit bestä­tigt die Studie die Ein­wände der TTIP-Kri­tiker.

N E U

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Verkaufte Demokratie

Wie die CETA-Regeln zum Schutz von Inves­toren das Alge­mein­wohl in Kanada und der EU bedrohen

Das EU-Kanada-Abkommen CETA könnte eine regel­rechte Kla­ge­welle gegen Kanada, die EU und ihre Mit­glied­staaten los­treten – auch durch in Kanada ansäs­sige Tochter­gesell­schaf­ten von US-Kon­zernen. Das ist das Ergebnis einer Studie zu den Investoren­rechten im CETA von Cor­po­rate Europe Obser­va­tory und 14 wei­teren Umwelt­organi­sationen, Bürger­initiativen und Gewerk­schaften auf beiden Seiten des Atlan­tiks.

Die wich­tigsten Ergeb­nisse der Studie sind auf corporateeurope.org zusam­men­ge­fasst. Die Studie kann dort in deutsch, eng­lisch und fran­zö­sisch her­un­ter­ge­laden werden.

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